Hilfe für Problemnägel

Wenn man schlechte, rissige und unattraktive Nägeln hat, kann man entweder ein Nagelstudio aufsuchen und sich künstliche Nägel machen lassen oder man versucht, diese selbst zu pflegen und schöner zu machen. Es gibt viele wertvolle Tipps die man beachten sollte und die sehr effektiv sein können.

 

Leider haben sehr viele Menschen Probleme mit ihren Fingernägeln. Dieses Problem trifft nicht nur Frauen, sondern auch Männer und manchmal sind bereits Jugendliche davon betroffen. Da jedoch die Hand und damit auch die Fingernägel die Visitenkarte des Menschen sind, ist es umso wichtiger, aktiv gegen die Problemnägel zu werden. Denn die meisten Probleme lassen sich auch ohne die Untersuchung durch einen Arzt beheben.


Trockene Nägel

Trockene Nägel zeigen sich meist durch weiße Flecken auf dem Nagel oder gar sichtbare Rillen. Die Nägel sind trocken, spröde und stumpf. Die Elastizität lässt zu wünschen übrig. Trockene Nägel können vererbt sein. Das wäre eine schlechte Voraussetzung. Man kann trockene Nägel aber auch erwerben, nämlich dann, wenn man es mit künstlichen Fingernägeln übertreibt. Fingernägel, die auf diese Art und Weise strapaziert wurden, brauchen unbedingt Erholung. Sie können zu Hause ein Tauchbad aus Apfelessig (für die Feuchtigkeit) und Distelöl (für die Pflege) selbst herstellen. Die Mischung sollte erwärmt werden und danach etwa 7 Minuten auf die Fingernägel einwirken.


Brüchige Nägel

Brüchige Nägel sind meist sehr hart. Ihnen fehlt aber die Elastizität. Daher brechen Sie häufig ab oder reißen ein. Typisch für brüchige Nägel sind auch Rillen oder Gelbfärbungen. Längsrillen deuten in der Regel darauf hin, dass der Körper einen Infekt hinter sich hat. Dem Körper wurden viele Mineralien entzogen, was sich auf den Fingernägeln niederschlägt. Diese Rillen können Sie regelmäßig mit einer Polierfeile behandeln. 1 bis 2 Anwendungen pro Woche reichen aus. Nach dem Feilen sollte ein Pflegeöl einmassiert werden, um den Nägeln neue Kraft zu verleihen.


Spaltnägel

Spaltnägel sind ein wirkliches Problem. Sie werden meist durch eine Verletzung am Fingernagel wie z. B. eine Quetschung hervorgerufen. Der Nagel teilt sich längs in zwei Hälften, um den Druck auszugleichen. Hinzu kommen ein geschwollenes Nagelbett und verfärbte Nägel. Hier hilft es nur abzuwarten, bis sich der Nagel wieder erholt hat.


Blätternde Nägel

Blätternde Nägel spalten sich ein. Sie splissen, sind sehr anfällig und reißen häufig ein. Auf keinen Fall sollten Sie solche Fingernägel feilen. Viel wichtiger ist es in diesem Fall, sich mit den Ursachen auseinanderzusetzen. Denn Schuld an splissigen Fingernägeln ist häufig eine Unterversorgung des Körpers mit wichtigen Vitaminen und Mineralien. Ob es sich dabei um einen Mangel an Vitamin B6, B12 oder an Silizium handelt, kann man nur schwer ermitteln. Die Behandlung hingegen ist einfach. Sie können zum Beispiel eine Kieselerdekur einlegen. Kieselerde gibt es in Form von Tabletten oder Pulver in Drogerien und in der Apotheke. Solche eine Kur hilft dabei, den Siliziumspeicher im Körper wieder aufzufüllen. Auch Aminosäuren sind gut für die Fingernägel. Das Besondere an diesem Stoff ist, das man ihn ganz einfach ausgleichen kann. Essen Sie einfach mal wieder Gummibärchen. Die enthaltene Gelatine ist ein wichtiger Aminosäurelieferant. Zur äußerlichen Stärkung sollten Sie sich noch ein Repair-Fluid besorgen. Dieses muss 1 bis 2 Mal in der Woche auf die Nägel aufgetragen werden.